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UV-B Strahlung / UV-B Licht

Die UV-B Strahlung ist für den Menschen am gefährlichsten. Sie verursacht in der Haut zunächst eine intensive Produktion von Melanin, was zu einer lang anhaltenden Bräunung der Haut führt, die dann auch tatsächlich nach ca. 72 Stunden einen (relativen) Schutz gegen UV-Strahlung bewirkt. Bei zu intensiver, also zu andauernder Einwirkung kommt es zum Sonnenbrand (Zerstörung von Hautzellen). Durch UV-B Strahlung kann es zur Zerstörung einzelnder DNA-Abschnitte kommen, was im schlimmsten Fall zu Hautkrebs (Melanom) führen kann.

Ultraviolette Strahlung, kurz: UV-Strahlung, ist ein Teil der elektromagnetischen Strahlung, der für den Menschen nicht sichtbar ist, jedoch für einige Tierarten (z.B. Bienen). Die elektromagnetische Strahlung um uns herum stammt in erster Linie von der Sonne. Man unterscheidet drei Arten der UV-Strahlung:

UV-Strahlung
UV-Strahlung (links)

Für das menschliche Auge ist nur der Teil der elektromagnetischen Strahung sichtbar, der im Bereich zwischen 380 und 780 Nanometer liegt.

Warum gibt es kein "UV-B Licht"?

Die Bezeichnung UN-C Licht ist eigentlich nicht korrekt, weil "Licht" derjenige Teil der elektromagnetischen Strahlung ist, den wir Menschen mit Hilfe unserer Augen wahrnehmen können. Da die Wellenlängen im Ultraviolett-Bereich für uns "unsichtbar" sind, sollte man sie nicht als "Licht" bezeichnen. Statt von "UV-B Licht" sollte man von "UV-B Strahlung" sprechen - das gilt auch für UV-A Strahlung und UV-C Strahlung.

Warum ist UV-Strahlung schädlich?

Grundsätzlich gilt: je kurzwelliger die Strahlung, um so energiereicher ist sie. Man kann sich das etwa so vorstellen, als ob eine Tennisballmaschine Bälle abfeuert: je schneller und härter sie einzelne Bälle abfeuert, um so anstrengender ist es, sie abzuwehren.

Die energiereiche Strahlung kann die hochsensiblen menschlichen Zellen schädigen. Am gefährlichsten ist dabei die Veränderung im Erbgut (DNA). Die menschliche Haut versucht sich gegen UV-Strahlung zu schützen und bildet einen Farbstoff (Melanin), der die Haut abdunkelt. Dadurch sollen Teile der UV-Strahlung absorbiert werden, damit sie nicht in tiefer-gelegene Zellschichten eindringen können.

Wenn man die Haut jedoch zu lange intensiver UV-Strahlung aussetzt, kommt es zu einem Sonnenbrand. Dabei werden Teile der Haut zerstört, so dass gleichzeitig weniger Melanin gebildet werden kann.

Unterschiede zwischen UV-A, UV-B und UV-C Strahlung

Jahres- und Tageszeitliche Unterschiede

Im Laufe des Jahres wirkt die UV-Strahlung unterschiedlich stark auf die menschliche Haut. Ursache ist die Eigenschaft der hautwirksamen Strahlung, ganz besonders stark zuzunehmen, je höher die Sonne steht. Darum ist die Sonnenbrandgefahr in der Mittagssonne am größten. An klaren wolkenlosen Tagen zeigt die Stärke der hautwirksamen Strahlung eine glatte symmetrische Kurve: Vormittags nimmt die Bestrahlungsstärke steil zu, erreicht das Maximum bei Sonnenhöchststand und fällt nachmittags ebenso steil wieder ab. 

Wirksamkeit der UV-Strahlung
Wirksamkeit der UV-Strahlung

Schutz der Augen

Ultraviolette Strahlung kann zu Bindehautentzündung und Trübung der Hornhaut führen. Sie kann eine Katarakt (auch als Grauer Star bezeichnet) hervorrufen. Daher ist es ratsam, bei starker Sonnenstrahlung die Augen durch eine Sonnenbrille zu schützen. Wichtig ist dabei, dass die Sonnenbrille auch UV-Strahlung abfängt.

Dabei sollte man - wie auch bei Sonnenschutzcreme - den UV-Index beachten.

UV-Index
UV-Index

Ressourcen / Quellen

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